Gegen Faschismus, Rassismus und Vefassungschutz! Demo Sa. 17.12.2011 15:00 Uhr, Köln-Mülheim

Solidarität mit den Opfern des Rassismus!

Für den 21. Januar ruft die Interessengemeinschaft Keupstraße vor dem Hintergrund der NSU-Mordserie zu einer Menschenkette in der Keupstraße (Köln-Mülheim) als Zeichen gegen Rechts und zum Gedenken an die Opfer der rassistischer Gewalt auf. Das Bündnis »VS-Auflösen« ruft dazu auf, sich solidarisch an der Aktion zu beteiligen und unsere Solidarität mit den Opfern Ausdruck zu verleihen. Weder die Aufarbeitung der Verbrechen der NSU noch das Gedenken an die Opfer sollte dem Staat überlassen werden. Denn die staatlichen Vereinnahmungspraxen dienen letztlich wieder mal dazu einen »Schlussstrich« unter den tagtäglichen rassistischen Terror zu ziehen und der Marke BRD, die »Weste« rein zu waschen.

Von daher ist es richtig und wichtig das die Interessengemeinschaft Keupstraße am 21. Januar auch ihre Empörung über die rassistischen Diffamierungen der Opfer der NSU als »Kriminelle« durch Medien und Polizei zum Ausdruck bringen wird. Denn solange über die gesellschaftlichen Bedingungen des Rassismus geschwiegen wird, werden weder die faschistischen Morde noch die tagtäglichen rassistischen Gewalttaten aufgeklärt.

Solidarität mit allen Opfern des Rassismus! Verfassungsschutz auflösen!

21.01.12, Keupstraße Köln-Mülheim, 14.00 Uhr.

www.vs-aufloesen.de

Redebeitrag von AKKU

Redebeitrag von AKKU auf dem Demo am 17.12.2011:

Ach, auf einmal ist das Erschrecken groß: Es gibt ja böse Naziterroristen!? Und der Verfassungsschutz hat mit ihnen zu tun?!
Rostock, Hoyerswerda, Solingen, alles schon vergessen?

Und die Scheiße reicht noch viel, viel weiter zurück… – Ein geschichtlicher Ausflug: Neue Ämter – alte Kameraden:
Als sich die Kriminalpolizei nach dem zweiten Weltkrieg scheinbar neu aufstellte, kamen – oh Wunder! – etliche SS-Männer zusammen, die sich gegenseitig Pöstchen zuschusterten. Vor allem in NRW hatte der Großteil der leitenden Kripo-Beamten eine SS-Vergangenheit, unter anderem der Kripo-Leiter von Köln.
Im Bundeskriminalamt sah es nicht anders aus: Unter 47 Führungsbeamten gab es 33 ehemalige SS-Führer. Read the rest of this entry »

Bericht zur Demonstration

"Rosen auf den Weg gestreut"Um auf die Verstrickungen des Verfassungsschutzes in den braunen Terror aufmerksam zu machen und um ihre Solidarität mit den Betroffenen des Neonazis Anschlags auf der Keupstraße zum Ausdruck zu bringen, demonstrierten am 17. Dezember 2011 etwa 400 Menschen im Kölner Stadtteil Mülheim.

Bericht auf Indymedia | Fotos

Die auf der Demonstration gehaltenen Redebeiträge werden noch ergänzt.

Redebeitrag von Haskala

Der folgende Redebeitrag stammt von Haskala, dem Jugend und Wahlkreisbüro der Thüringer Landtagsabgeordneten Katherina König und wurde auf der Autaktkundgebung am 17.12.2011 verlesen.

Weitere Redebeiträge werden noch ergänzt.

Jena. Die Boomtown des Ostens. In Thüringen. Einem eher unbedeutenden, kleinen Bundesland.

Seit November 2011 nimmt die Berühmtheit Jenas und Thüringens zu. Die sogenannte „Nazi-Terror-Zelle“ Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sind in Jena aufgewachsen und sozialisiert. Jena wehrt sich gegen den Ruf, eine braune Stadt zu sein. Thüringen wehrt sich gegen den Ruf, ostdeutsches braunes Bundesland zu sein. Schnell werden Anzeigen seitens des Bundeslandes Thüringen geschaltet, in denen es heißt: Read the rest of this entry »

Fotos der Demonstration vom 17.12.2011

Fotos der gestrigen Demonstration in Köln-Mülheim gibt es bei strassenstriche.

Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Kurt Tucholskys Gedicht “Rosen auf den Weg gestreut” (1931) in der Interpretation von Ernst Busch

Presseankündigung

“Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt!” – Demonstration Samstag, 17. Dezember 2011, Ecke Keupstraße / Bergisch-Gladbacherstraße (Köln-Mülheim) 15 Uhr!

Am Samstag, 17.12.2011 findet eine Demonstration gegen rassistische Gewalt und die Verstrickungen des Verfassungsschutzes in die Mordserie des “Nationalsozialistischen Untergrundes” (NSU) in Köln-Mülheim statt. Begonnen wird um 15 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Ecke Keupstraße / Bergisch Gladbacher Straße, der Aufzug startet gegen 16 Uhr. Veranstalter ist das Kölner Bündnis “Rosen auf den Weg gestreut.” Read the rest of this entry »

Willkommen…

… auf der Homepage des antifaschistischen Bündnisses „Rosen auf den Weg gestreut“. Hier findet ihr in kürze alle Informationen zu unserer Demonstration am 17.Dezember 2011 in Köln Mülheim und weiteren Aktivitäten im Rahmen der Kampagne. „Rosen auf den Weg gestreut“ ist eine Initiative des Antifa AK Cologne, der Antifaschistischen Koordination Köln & Umland (AKKU), des Pro­jekts In­ter­ven­tio­nis­ti­sche Linke Köln, sowie diverser Einzelpersonen.